Kap Arkona - Ostseeinsel Rügen
54°41' N 013°26' E
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Tech. Daten: Neuer Turm
Feuerhöhe:  75 m
Bauwerkshöhe: 35 m
Kennung: --
Tragweite: 22SM
Baujahr: 1902
Optik: Scheinwerfer- linse
Feuertyp: Seefeuer
Tech. Daten: Schinkel Turm
Feuerhöhe:  63 m
Bauwerkshöhe: 21 m
Kennung: gelöscht 1902
Tragweite: 21 SM
Baujahr: 1828
Feuertyp: Seefeuer
Leuchttürme vom Kap Arkona
Die beiden Leuchttürme auf dem Kap Arkona auf der Insel Rügen sind schon von weitem zu erkennen. Kein geringerer als Karl Friederich Schinkel entwarf den alten Leuchtturm vom Kap Arkona. Die klaren Linien des Klassizismus machen diesen Turm zu einem bemerkenswerten Leuchtfeuerbauwerk an der deutschen Küste. Der dreigeschossigen Turm trägt eine 24 eckige Laterne. Die 17 Reverberen die darin einbebaut waren sind leider entfernt worden.

Der neue Turm , ein aus Granit auf achteckigem Sockel erbauter Steinturm wurde zwischen 1902 und 1905 erprobt. Seine Optik lief auf einem Quecksilberbad und zeigte ein Schnellblitzfeuer. Der Leuchtturm war Baugleich mit dem deutschen Leuchtturm auf Helgoland, der leider am 15. April 1945 von englischen Bomben zerstört wurde.

Die beiden Leuchttürme vom Kap ArkonaGalerie Geländer am neuen TurmZwischen den TürmenLeuchtturm Arkona

1992 nach der Wende, wurde der Turm renoviert und auch das giftige Quecksilber gegen eine Rollenlagerung ausgetauscht, die Doppeldrehlinsenoptik wurde dabei auf eine einfache Drehlinse zurückgebaut. Beim Umbau wurde auch die rotschwarze Farbe die 1980 angebarcht worden war wieder entfernt. Die Farbe die dem Turm den Beinamen Ringelsocke eingebracht hatte, hatte mit den Jahren das Mauerwerk beschädigt, da es durch die Farbe nicht Atmen konnte.

Die Laterne vom neuen Turm ausLaternenhaus Schinkelturm von innen
Briefmarke - Kap Arkona - DDR
Leuchtfeuerseiten:
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Literatur zu den Türmen
Internet:
Ostseeinsel Rügen
Besichtigung:

Wer Massentourismus mag und einen den Türmen 1,5 km vorgelagerten Parkplatz bezahlen möchte, sowie den Transfer zu den Türmen in einer Pseudoeisenbahn nicht scheut, der kann zwischen 10.00 - 18.00 Uhr einen Blick auf das Kap und den Rest der Insel Rügen werfen. Achtung am Parkplatz lauern die modernen Piraten mit überteuerten Würstchen und Tand in Hülle und Fülle, selbst der Gang aufs Klo, hier sowie am Turm ist nicht nur kostenpflichtig, sondern als besonderes I-Tüpfelchen auch noch unverschämt teuer.

Der Eintritt zu den Türmen ist dann aber doch eher günstig.

Hier kann man sich auch trauen lassen, im alten Schinkelturm ist eine Aussenstelle des Standesamtes untergebracht.

www.leuchtfeuerseiten.de
24.02.2005
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