Leuchtturm Helgoland Düne
54° 11´N 007° 55´E
Leuchtturm Helgoland Düne
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Helgoland Seefeuer
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Technische Daten:
Feuerhöhe:  17,31 m
Bauwerkshöhe: 20,11 m
Kennung: Glt 4 s
Tragweite: 10 SM
Baujahr: 1938
Feuertyp: Richt- und Leitfeuer
Optiktyp: Gürtellinse

Auf der Helgoländer Düne steht dieser Leuchtturm der im Zuge des Ausbaus Helgolands zu einem zentralen Flottenstützpunkt der deutschen Kriegsmarine gebaut wurde. Zwischen der Hauptinsel und der Düne sollte unter gewaltigen Anstrengungen ein eisfreier Seehafen entstehen der die gesamte deutsche Kriegsflotte aufnehmen können sollte. Die Operation Hummerschere begann, dazu wurde Land angeschwemmt und Buhnen aus Beton gebaut. Die Düne wurde erheblich vergrößert, ebenso das Unterland der Hauptinsel, dort sollte ein grosser Flugplatz entstehen. 40 Jahre Bauzeit waren geplant. Doch im April 45 beendeten englische Bomber und schließlich das Kriegsende die Bauarbeiten. Schwer beschädigt überlebte der Turm die Besetzung Helgolands und etliche Bombenzielwürfe der Royal Air Force nach Kriegsende. Als Helgoland von den Engländern 1952 an Deutschland zurückgegeben wurde, wurden auch die Seezeichen der Insel wieder aufgebaut, so auch der Turm auf der Düne. Mit seinem Unterfeuer, einem im Wasser stehenden Gittermast, bildet er ein Richtfeuer.

Qualität vom Niederrhein

Der Leuchtturm ist der letzte Seezeichenbau der Isselburger Hütte und reit sich somit in eine ganze Sammlung von Türmen an der deutschen Küste. Da wären z.B. Hörnum auf Sylt, Westerhever, Pellworm, Arngast, Falshöft und Büsum.

Ein Rastplatz für Möwen
Leuchttürme der Isselburger Hütte auf den Leuchtfeuerseiten:
Hörum - Sylt
Westerhever
Pellworm
Arngast
Falshöft
Büsum

Ober- und UnterfeuerOber- und UnterfeuerLeuchtturm und StrandkorbDie Düne bei Sonnenaufgang
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24.02.2005